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Ungarische Festspiele in Slowenien! Rally Vipavska Dolina – der zweite Lauf zu AARC & AART!

24 Teams von AARC & AART waren angesagt, doch leider mussten der AARC-Vorjahrsieger Niki Schelle und auch die Italiener Cepek/Colja aus gesundheitlichen Gründen ihren Start absagen und der Österreicher Reinhard Jud und der Ungar Janos Locher konnten wegen technischer Probleme nicht starten.

Somit rollten 20 AARC/ AART-Teams aus 6 Nationen am Freitag über die Startrampe.

Mit dem beliebten Stadtrundkurs mitten in Ajdovscina wurde die Rallye am Freitag in umgekehrter Startreihenfolge eröffnet und 105 Teams boten den tausenden Zuschauern eine besondere Rallye-Show bis in die späten Abendstunden.

Am Samstag waren dann weitere 8 Sonderprüfungen bei traumhaftem Wetter zu bewältigen wobei ca. 80% der Strecken neu waren.

AART-4WD: Ungarischer Doppelerfolg vor den Österreichern Steinbock/Bachmayer

Die ungarische Paarung Tibor Érdi Junior & István Kerék gewannen mit ihrem Ford Sierra Cosworth 4X4, wie schon bei der QRR, die AART vor ihren beiden Landsleuten Dániel Fischer & Zoltán Buna, die einen neu aufgebauten Mitsubishi Lancer EVO IX an den Start brachten.

Am dritten Stockerlplatz kamen Markus Steinbock & Harald Bachmayer ins Ziel.

Die beiden Hyundai i20 Piloten sicherten sich damit ihren 2. Platz in der AART Zwischenwertung ab und auch wenn die beiden Österreicher mit ihrer Performance in Slowenien nicht ganz zufrieden waren, so holten sie damit sicher wichtige Punkte für die AART-Jahreswertung.

Friedl Eugen & Helmut Aigner haben mit ihrem Ford Fiesta Proto von Race Rent nun nach ihrem Ausfall in Kroatien das Ziel in Slowenien am 4. Platz erreicht und ihre Markenkollegen und AART-Neueinsteiger Alfons Nothdurfter & Christian Roschker belegten den 5. Platz.

Die Italiener Nicola Giatti & Fabio Gressani mussten ihren Skoda Fabia R5 leider wegen technischer Probleme in der SP 5 abstellen.

AARC-2WD: Ungarn, Tschechen und Österreicher dominieren auf Rally4 Fahrzeugen!

Der Ungar János Szilagyi mit einer kroatischen Lizenz und Co-Fanni Molnár gewannen wie schon in Kroatien den AARC, wurden aber diesmal etwas mehr unter Druck gesetzt.

Die zweitplatzierten Tschechen Tomas Vecerka & Martin Zigler, die unbedingt den AARC-Titel wieder in ihre Heimat entführen wollen, haben gehörig Druck gemacht und duellierten sich mit Szilagyi/Molnar bis zur letzten Sonderprüfung. Ein wahrer Sekundenkrimi der letztendlich zu Gunsten der ungarischen Paarung ausgegangen ist.

Am 3. Stockerlplatz landeten Max und Ben Maier, die schon bei der QRR den 3. Platz heimfuhren und von Rallye zu Rallye immer schneller werden. Man darf gespannt sein, ob es den beiden Brüdern, die auch die neue Grasl-Horn Rallye veranstalten werden, gelingen wird, bei der ET-Judenburg Rallye den obersten Podiumsplatz zu erklimmen. Am 4. Platz haben sich Stefan Kellner & Gottfried Witzman eingereiht und Thomas Regner & Nadine Kellner kamen als fünftes Peugeot Rally 208 Rally4 Team ins Ziel.

Den 6. Platz holten sich die Italiener Alberto Mlakar & Cristina Delbello auf ihrem Peugeot 106. Auf den 7. Platz kamen die ungarischen BMW M3 Quertreiber Zoltán Varga & István Endrész, gefolgt von den beiden Italienern Alessandro Prodorutti & Maurizio Lazzer auf ihrem Renault Clio Rally5 ins Ziel. Alle drei Teams holten sich zusätzlich auch noch den Sieg in ihren Klassen.

Mit Platz 9 in der AARC-Gesamtwertung und dem 2. Platz in der Klasse C3 konnten Gerald Hopf & Richard Haberl, mit ihrem Opel Corsa OPC wichtige Punkte mit nach Österreich nehmen und kommen dadurch als Führende in der Klasse C3 zu ihrer Heimrallye nach Judenburg.

Die Neueinsteiger Elio Segato & Adriano Paldrin holten mit dem 10. Platz ihre ersten Punkte im AARC und belegten mit ihrem Peugeot 306 auch den dritten Platz in der Klasse C3.

Mit technischen Problemen leider ausgefallen sind die tschechischen Neueinsteiger Tomás Stuksa & Ondrej Novák (Peugeot 208 Rally4), die Österreicher Christian Reschenhofer & Manfred Cerny (BMW 325i) und die Italiener Marco Crozzoli & Mattia Benedet (Opel Astra GSI).

Bei der ET-Judenburg Rally am 12/13. Juni werden wieder einige ausländische Teams erwartet und man darf gespannt sein, ob die AARC & AART-Teams aus Österreich ihren kleinen Heimvorteil ausnutzen und wieder zurückschlagen können.

Zwischenergebnis nach zwei Rallyes:

AART-4WD:

1.

Tibor Erdi Junior/István Kerék (HU)

Ford Sierra Cosworth 4X4 100 Pkt.
2. Markus Steinbock/Harald Bachmayer (A) Hyundai i20 R5 83 Pkt.
3. Dániel Fischer/Zoltán Buna (H) Mitsubishi Lancer EVO IX 44 Pkt.
4. Eugen Friedl/Helmut Aigner (A) Ford Fiesta Proto 39 Pkt.
5. Alfons Nothdurfter/Christian Roschker (A) Ford Fiesta Proto 34 Pkt.
6. Nicola Giatti/Fabio Gressani (I) Skoda Fabia R5 2 Pkt.

AARC-2WD:

1. János Szilagyi/Fanni Molnár (HR/HU) Peugeot 208 Rally4 104 Pkt.
2. Tomas Vecerka/Martin Zigler (CZ) Opel Corsa Rally4 90 Pkt.
3. Max & Ben Maier (A) Peugeot 208 Rally4 80 Pkt.
4. Alberto Mlakar/Cristina Delbello (I) Peugeot 106 Rally 1.6 16V 72 Pkt.
5.

Thomas Regner/Nadine Kellner (A)

Peugeot 208 Rally4 69 Pkt.
6. Zoltán Varga/István Endrész (HU) BMW M3 64 Pkt.
7. Gerald Hopf/Richard Haberl (A) Opel Corsa OPC 61 Pkt.
8. Stefan Kellner/Gottfried Witzmann (A) Peugeot 208 Rally4 38 Pkt.
9.

Alessandro Prodorutti/Maurizio Lazzer (I)

Renault Clio Rally5 33 Pkt.
10. Alessandro Beltramini/Stefano Peressutti (I) Peugeot 106 28 Pkt
10. Alessandro Cepek/Fabrizio Colja (I) Renault Clio RS 28 Pkt.
12. Manuel Brandner (A) Seat Ibiza 25 Pkt.
13. Christian Reschenhofer/Manfred Cerny (A) BMW 325i Coupe 25 Pkt.
14. Elio Segato/Adriano Padrin (I) Peugeot 306 24 Pkt.
15. Andrej Jasic/Mirko Stanic (SRB) Citroen DS3 R1 2 Pkt.
15. Tomas Stuksa/Ondrej Novak (CZ) Peugeot 208 Rally4 2 Pkt

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Fotos: Marek Pleha

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