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Spannender 1. Murauer Rallye Sprint:
 

Beim Zweiten Lauf zum Alpe Adria Rally Cup (AARC) und zur Alpe Adria Rally Trophy (AART) in St. Veit waren, wie schon beim ersten Lauf in Slowenien, wieder 12 Teams am Start.

Fotos: Harald Illmer

Auf Grund der schwierigen Bedingungen auf der für alle Piloten neuen SP – Schaumboden, die beim ersten Umlauf bei strömendem Regen zu bewältigen war, fielen gleich zwei AARC/AART Toppiloten aus.

Der Südtiroler Bernd Zanon verlor seinen Peugeot R5 bei diesen Verhältnissen und rutschte ohne großen Schaden am Auto über eine Böschung ab. Der Weg zurück auf die Straße war nicht mehr möglich und so verloren Zanon/Piceno, die als Führende nach St. Veit gekommen waren, wichtige Punkte in der AART.

Ähnlich erging es dem ungarischen Junior Team Laszlo/Zsiros in der AARC. Ihr Abflug war etwas heftiger, da auch Bäume im Weg standen. Gott sei Dank sind alle unverletzt geblieben.

Zur AARC:

Den Sieg in der AARC holten sich in eindrucksvoller Manier wieder einmal Kogler/Kachel auf ihrer rasenden UNIOR-Werkzeugkiste. Der AARC Sieger von 2016 machte damit einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung. Michi bewegte seinen Citroen DS3 perfekt über die sehr schwierigen Sonderprüfungen und war vor der letzte SP sogar dritter in der Gesamtwertung der Murauer Rallye.

Am zweiten Platz der AARC konnten sich Simone Boscariol und Andrea Fiorot, ebenfalls mit einem Citroen DS 3 in St. Veit behaupten. Auch den Sieg in der Juniorwertung holten Boscariol/Fiorot nach Italien. Die beiden haben durch den Ausfall von Laszlo auch die Führung in der Junior Zwischenwertung übernommen und sind in der Gesamtwertung sogar auf den zweiten Platz nach vorne gerückt.

Klaus Demuth und Lisa Holzer nützten ihren Heimvorteil, holten sich mit ihrem Renault Clio Ragnotti in der AARC den dritten Platz ab und rückten damit in der Gesamtwertung sogar auf Platz vier vor.

Lukas Stengg, der sich erst vor der Murauer Rallye beim AARC eingeschrieben hat, belegte gleich auf Anhieb den sensationellen vierten Platz in der AARC- Gesamtwertung und den zweiten Platz in der Juniorwertung. Durch diese super Leistung befinden sich Stengg/Tomasini auf ihrem Opel Corsa OPC
in der Zwischenwertung der Junioren derzeit am dritten Rang. 

Der fünfte Platz ging wieder nach Italien. Marco Crozzoli und Luciano Zamparutti gaben ihrem Opel Astra ordentlich die Sporen und sammelten wieder wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Der dritte Platz in der AARC- Zwischenwertung ist der Lohn für diesen Einsatz.

Am sechsten Platz kam das zweite UNIOR Team Schöller/Krautsieder, auf ihrem wunderschönen Ford Escort RS 2000, ins Ziel nach St. Veit. Schöller holte sich auch gleich den Sieg in der historischen Wertung vor Christian Reschenhofer und Bernd Meindl auf ihren BMW 325i Coupe, die mit einem Ausritt, der Gott sei Dank nur Zeit kostete, ihren Sieg in dieser Wertung verschenkten.

Zur AART:

In der AART (4WD) fanden sich gleich vier besondere Boliden am Start beim 1. Murauer Sprint.

Rigler/Totschnig, die sich auch den zweiten Gesamtrang hinter dem Ex-Staatsmeister Hermann Neubauer holten, brachte den AART Sieg nach Österreich und führen nun die große Klasse (4WD) an. Eine super Leistung, wenn man weiß, dass Rigler nicht mehr mit seinem Stamm Copiloten unterwegs ist, sondern bei zwei Rallyes auch mit zwei unterschiedlichen Copiloten fahren musste.

Am zweiten Platz der AART kamen die beiden Ungarn Dani Fischer und Zoltan Buna ins Ziel.
Die beiden Pechvögel, die beim ersten Lauf in Slowenien mit Motorschaden ausgefallen sind, haben nun wichtige Punkte in der AART gutmachen können und sind, durch Zanons Ausfall, wieder gut im Rennen.

Den dritten Platz in der AART belegten Markus Steinbock und Sabine Knogler, die ihren Hyundai i20 New Generation R5 in St. Veit erstmals gezündet haben und von SP zu SP immer schneller wurden. Diese beiden haben zwar die erste Rallye in Vipavska Dolina nicht bestritten, haben aber auf Grund dessen, dass nur vier von sechs Rallyes gewertet werden, durchaus noch Chancen ganz nach vorne zu fahren.

AARC Gesamtwertung nach zwei Rallyes:

1. Michael Kogler/Andre Kachel - 113 Pkt.
2. Simone Boscariol/Andrea Fiorot - 105 Pkt.
3. Marco Crozzoli/Luciano Zamparutti - 91 Pkt.

AART Gesamtwertung nach zwei Rallyes:

1. Gerald Rigler/Katja Totschnig - 104 Pkt.
2. Bernd Zanon/Denis Piceno - 72 Pkt.
3. Daniel Fischer/Zoltan Buna - 66 Pkt.

 

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