AARC
 
 
separator

11. RALLY ZELEZNIKI in Slowenien – Lauf 4 zu AARC & AART

15 Teams des Alpe Adria Rally Clubs aus 6 Nationen, trafen sich am vergangenen Wochenende bei der 4. von 10 AARC Rallys unweit von Laibach, in den Bergen von Zelezniki.

AARC-2WD:

Regner/Witzmann behalten die Zwischenführung in der AARC trotz Streichresultat in Zelezniki. Biondo/Toffolo, Szilagyi/Balai und Urban/Urban werden nach hinten durchgereicht, weil sie in Slowenien nicht am Start waren und Crozzoli/Nodale und Hopf/Martinelli kommen um 4 Plätze in der Zwischenwertung nach vorne!

Die AART wurde in Slowenien von Beginn an vom ungarischen Juniorteam Marcel Gutai & Martin Hajdina auf ihrem Peugeot 208 R2 dominiert und auch mit großem Abstand gewonnen.

Dahinter matchten sich Igor & Patrizia Repezza mit ihrem Fiat Grande Punto JTD, Tomas & Papa Michal Vecerka auf ihrem Renault Clio Rally 5 und Faccin/ Giuriato auf Mini Cooper S um die Plätze 2-4. Gerald Hopf & Lukas Martinelli mussten ihren Opel Corsa D bereits in der ersten Sonderprüfung wegen eines Kabelbruches abstellen, konnten aber am zweiten Tag wieder starten, haben sensationelle Zeiten hingelegt und sehr wichtige Punkte mitgenommen.

In SP 2 verabschiedeten sich Vecerka/Vecerka mit einem Überschlag und Janos Locher & Viktoria Krampek vielen in der gleichen SS wegen einem Kabelbrand aus.

Igor & Patrizia Repezza fielen durch technische Probleme am Fiat Punto Grande um einen Platz, somit auf den dritten Platz zurück und in der letzten SS des ersten Tages, dann auch aus.

Ein Restart am Sonntag war möglich, aber auch am nächsten Tag hatten die beiden schnellen Italiener technische Probleme am Fiat und mussten ihn schließlich ganz abstellen.

Patrik Kder & Radek Sladkovsky aus Tschechien haben sich mit ihrem Skoda 13 LR bis zur letzten SP am ersten Tag an die zweite Stelle hinter Gutai/Hajdina nach vorne gearbeitet.

Gerald Hopf & Lukas Martinelli zeigten am zweiten Tag ihr großes Kämpferherz. 40 Minuten Strafzeit durch den Restart waren zwar unmöglich aufzuholen, aber ihr Fight mit dem schnellen tschechische Skoda Drivern Kder/Sladkovsky um die zweiten Sonderprüfungszeiten hinter Gutai/Hajdina, war wirklich sehr beindruckend und wurde auch mit wichtigen Punkten belohnt.

Platz 3 in der AARC Zwischenwertung nach 4 Rallys waren der Lohn dafür.

Auch Marco Crozzoli und Filippo Nodale können sich mit ihrem 5. Platz hinter Jabornig/Pailer über wichtige Punkte für den Cup freuen. Sie holten sich zusätzlich den Sieg in der Klasse C3 und sind nun auf den 2. Platz der AARC-Zwischenwertung zu finden.

Nicola Stella & Nicola Argenta gewannen mit ihrem Citroen Saxo VTR die Klasse C4 und das serbische Citroen DS3 Team Jasic/Stanic, bog in der SP7 ins Unterholz ab.

Ergebnis AARC-2WD Rally Zelezniki 2024:

  1. Gutai/Hajdina (HU) Peugeot 208 R2

  2. Kder/Sladkovsky (CZ) Skoda 130 LR

  3. Faccin/Giuriato (I) Mini Coper S

  4. Jabornig/Pailer (I) Peugeot 205 GTI

  5. Crozzoli/Nodale (I) Opel Astra GSI

  6. Stella/Argenta (I) Citroen Saxo VTS

  7. Hopf/Martinelli (A) Opel Corsa D OPC

AART 4WD:

Darko Peljhan und sein Co Matej Car brachten ihren VW-Polo RN4, mit acht von zehn AARC-Bestzeit unangefochtenen ins Ziel und Hoffer/Szilassy nahmen mit dem 2. Platz in der AART wichtige Punkte mit nach Ungarn.

Die in der AART-Zwischenwertung führenden Ungarn Ariel Gyarmati & Györgi Kocsis zeigten von Beginn an, dass sie die AART-Wertung gewinnen wollen. Sie konnten sich auch in den ersten beiden Sonderprüfungen gegen den mehrfachen slowenischen Meister und Lokalmatador Darko Peljhan durchsetzen, doch ein technisches Problem zwang die Beiden in SS 3 ihren Mitsubishi Lancer EVO abzustellen.

Mit Zsolt Hoffer & Arnold Szilassy, auf Skoda Fabia Rally2 und Daniel Fischer & Zoltan Buna auf Subaru Impreza 555 sind in Slowenien zwei weitere ungarische Teams in die AART eingestiegen. Hoffer/Szilassy hatten in der SS 2 technische Probleme und verloren über eine Minute und Fischer/Buna sind nach der letzten Sonderprüfung ausgefallen.

Ergebnis AART-4WD Rally Zelezniki 2024:

  1. Peljhan/Car (SI) VW Polo RN4 2.0

  2. Hoffer/Szilassy (HU) Skoda Fabia Rally2 R5

Damit sahen nur 2 von 4 Teams die Zielflagge in Zelezniki.

Peljhan/Car übernehmen mit 137 Punkten die Zwischenführung in der AART vor Gyarmati/Kocsis (97) und Mayer/Baumann mit 67 Punkten.

Ein spannender Herbst steht uns bevor, wenn Mayer/Baumann, Kössler/Hofmann, Steinbock/Bachmayer, Auer/Irlacher, Prosdocimo/Zanet, Prodan/Stipersky, Friedl/Aigner und Fischer/ Buna wieder ins Geschehen der AART eingreifen werden, denn noch ist alles offen!

> GALERIE

> AKTUELLE WERTUNGEN

Fotos: Werner Schneider

separator