AARC
 
 
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Sensationell spannende Kämpfe im AARC! 4. Lauf des AARC - 10. Rally Zelezniki in Slowenien:

Mit der „Rally Zelezniki“ in Slowenien, der „Quattro River Rally“ und der „Zagreb Delta Rally“ in Kroatien, wurden nun die drei neuen AARC-Rallys bereits gefahren und das Echo der Teams war durchaus positiv. Mit der „Rally Zelezniki“ haben wir nun die erste Hälfte der AARC Rally Saison 2023 erledigt und es zeichnet sich ab, dass die zweite Saisonhälfte sehr spannend werden könnte.

Am 4./5. August findet in Italien die „Rally Citta di Scorzé“ statt, dann folgt eine Woche später, am 11./12. August die „Mühlstein Rally“ in Oberösterreich und dann müssen die Teams zwischen den beiden Joker Rallys, der „Rally Piancavallo“ am 01./02. September in Italien und der „Rally Kumrovec“ am 07. September in Kroatien wählen, bevor die Herbstrallye in Dobersberg, am 20./21. Oktober zum großen Saisonfinale ruft.

Sensationell spannende Positionskämpfe in der AARC:

Gleich zu Beginn sorgten die beiden Neueinsteiger Johann und Lisa Retzer mit ihrem Peugeot 208 R2 für einiges an Aufsehen. Die deutsch/österreichische Paarung brannte gleich zwei super Bestzeiten in den Asphalt und führte die 2WD Truppe von 13 Teams, mit einem schönen Vorsprung von 16,4 Sekunden auf die beiden Ungarn Janos Szilagyi und Robert Balai in die SP3.

Leider verabschiedetet sich die Kupplung ihres Boliden, sodass an einen Start in die zweite Runde des Tages nicht mehr zu denken war.

Szilagyi/ Balai übernahmen mit ihrem Peugeot 208 Rally 4 von da an die Führung, die sie bis zum Schluss nicht mehr abgaben und ihren dritten Sieg in Folge feiern konnten.

Dicht dahinter reihten sich Zelko Maglecic und Ivan Poljak auf einem Ford Fiesta Rally 4 ein.

Die beiden Kroaten konnten mit ihrem zweiten Gesamtrang in Slowenien einige der verlorenen Punkte von ihrem Ausfall in Slowenien wieder aufholen und sich damit wieder auf den vierten Platz der AARC Zwischenwertung nach vorne arbeiten.

Wolfgang Irlacher und Regina Miedl aus Deutschland waren von da an, mit ihrem Peugeot 208 Rally, nun die direkten Verfolger und am dritten Gesamtplatz des AARC zu finden. Bis zur SP4 wurden die beiden Deutschen nur von den beiden Italienern Alessandro Biondo und Silvia Croce mit ihrem kleinen Peugeot 106 16V bedrängt und konnten deren Angriffe immer wieder abwehren.

Die beiden Führenden der AARC Zwischenwertung, Thomas Regner und Gottfried Witzmann haderten bis SP4 noch immer mit Leistungsproblemen ihres Renault Clio R3 und waren bis dahin auch immer nur auf Platz vier oder fünf zu finden. Auf der SP5 platzte dem Piloten aber der Kragen, er drohte seinem Clio R3 mit der totalen Verschrottung und von da an wurde zum Angriff, auf die bis dahin Drittplatzierten Deutschen Irlacher/Miedl, geblasen

Regner/Witzmann lagen nach der vorletzten SP noch mit 6,5 Sekunden zurück und schafften es letztendlich in der letzten Sonderprüfung noch an Irlacher/Miedl, mit nur 2,5 Sekunden Vorsprung, den dritten Podiumsplatz zu erklimmen.

Irlacher/Miedl kamen als vierte der Gesamtwertung und dritte der Klasse C3 ins Ziel, gefolgt am 5. Gesamtplatz von Biondo/Croce, die den Sieg in der Klasse C4 nach Italien holten.

Gerald Hopf und Co Lukas Martinelli fuhren mit ihrem Opel Corsa OPC gleichmäßig gute Zeiten, holten sich den 6. Platz im AARC, den Klassensieg der C6 und holten nach dem Ausfall in Zagreb wieder wichtige Punkte nach Österreich. Ihre Markenkollegen und Freunde Reinhard Jud und Dietmar Schlacher hatten weniger Glück in Slowenien. Auf SP6 lief der Motor heiß und sie mussten ihren ersten Einsatz im AARC leider beenden.

Auf den 7. Gesamtplatz konnten wir Marco Crozzoli und Fillipo Nodale im Ziel begrüßen. Marco konnte erst jetzt in Slowenien in den Cup einsteigen, da sein alter Opel Astra einiges an Restaurierung nötig hatte und ihm die Zeit dafür davongelaufen war. Die beiden Italiener kämpften von Anfang an gegen große Bremsproblemen, schafften es aber trotzdem, ihre direkten Konkurrenten, Jabornig/Pailer in der Klasse C5 noch abzufangen.

Unser Rally-Opa Kurtl kämpfte nach seinem Crash in Vipavska noch etwas mit der Abstimmung an seinem Peugeot 205 Rally, übernahm aber trotzdem nun wieder die Führung in der Seniorenwertung 60+.

Die Pechvögel:

Die Italiener Igor und Patrizia Repezza mussten bereits in der ersten Sonderprüfung aufhören, da die Antriebswelle an ihrem Peugeot 106 brach und auch die zweite italienische Paarung, Alessandro Prodorutti und Cinzia Moro mussten ihren Peugeot 106 S16 nach der SP6, wegen des Bruches einer Motorhalterung abstellen.

Auch Jan Dvorak und Petr Jindra gehören zu den Pechvögeln dieser Rally oder sogar der ganzen bisherigen Saison. Die beiden Tschechen, die bei der Quattro River Rally lange in Führung lagen, die Führung erst in der letzten SP durch einen Regenguss verloren haben und sich mit Platz 2 in Kroatien begnügen mussten, haben, wie auch schon in Adjovscina, nun ihren zweiten Ausfall zu verbuchen.

Schade, denn die beiden Junioren haben bei der Quattro River Rally gezeigt, dass sie Siegertypen sind.

AART:

Die Allradklasse war in Zelezniki durch das Fehlen von Mayer/Baumann und Markus Steinbock nur von zwei einheimischen Piloten besetzt. Darko Peljhan und Matej Car lieferten sich aber den ganzen Tag über mit Mitja Klemencic und Viljem Oslaj heiße Duelle um die SP-Zeiten.

Letztendlich konnten Peljhan/Car mit ihrem VW Polo RN4 sich den AART-Gesamtsieg vor Klemencic/Oslaj auf Skoda Fabia R5 sichern.

Wir danken allen Rally Teams für ihre Teilnahme an der „10. Rally Zelezniki“ in Slowenien und hoffen Euch recht zahlreich bei der „20. Rally Citta di Scorzé“ in Italien wieder zu treffen.

Euer AARC-Organisationsteam

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Fotos: Marek Pleha

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